Ortsteil Ording

Bilder aus den Monaten Februar, März, April, Mai, Oktober und Dezember 

Wer über Tönning, Garding und Tating nach St. Peter-Ording fährt, landet direkt in Ording. Man muss nur hinter den Campingplätzen vor dem Ortseingang von der Hauptstraße rechts in die Utholmer Straße abbiegen, das heißt, tatsächlich fährt man geradeaus weiter, da die Hauptstraße dort eine Linkskurve macht.

 

Kurz darauf sieht man auf der linken Seite den großen Parkplatz, der kaum genutzt wird. Da nämlich wider Erwarten das Strandparken nun bis vom 15. März bis zum 31. Oktober von 7.30 Uhr bis 22.30 Uhr erlaubt bleibt, steht er zumeist leer. Dies fand seinen Niederschlag im Schwarzbuch des Bundes der Steuerzahler 2003. Nachzulesen auf Seite 55 der pdf-Datei des Schwarzbuchs 2003 (Textseite 56).

 

Rechter Hand folgt nun die Kirche von Ording, St. Nikolai. Diese ist für Eiderstedter Verhältnisse relativ jung, sie entstand nämlich erst 1724. Zwei ältere Kirchen, die weiter westlich lagen, wurden durch Sturmflut und Dünen begraben. Die Taufe aus dem Jahr 1510 und die Kanzel aus der Zeit um 1640 konnten jedoch gerettet werden und sind in der gegenwärtigen Kirche zu besichtigen. Ording vereinigte sich zuerst 1867 auf kirchlicher Ebene mit St. Peter. 1967 erfolgte dann auch auf Verwaltungsebene die Zusammenfassung von Ording und St. Peter zu einem Amt mit dem Namen Bad St. Peter-Ording.

 

Die Straße führt weiter geradewegs auf den Deich zu. Dort angekommen, ist gleich links die Rampe über denselben zu sehen, über die der Strand mit dem Auto zu erreichen ist. Hier gibt es auch zwei Holzstege an den Strand: einen für Fußgänger und einen für Radfahrer. In diesem Strandbereich befindet sich der Pfahlbau Silbermöwe, bekannt als "Strandperle" aus der Fernsehserie "Gegen den Wind", die von 1993 bis 1997 in St. Peter-Ording gedreht wurde. Nördlich der Pfahlbauten liegt der große FKK-Strandabschnitt.

 

Weiter südlich liegt der Pfahlbau "Doris Strandcafé". Dieser ist noch nicht zum Land hin versetzt worden, so dass er oft "nasse Füße" bekommt. Zwecks besserer Erreichbarkeit bei Hochwasser wurde im Frühjahr 2005 ein längerer Zugangssteg zur Treppe des Pfahlbaus gebaut.

Auch zu diesem Strandabschnitt gibt es zwei Holzstege für Fußgänger und Radfahrer und eine Strandüberfahrt für Autos zu den Strandparkplätzen. Ein Stückchen weiter liegt das Wassersportcenter, wo man Windsurfen, Katsegeln und Kitesurfen lernen kann.

 

Vom Wasser von Doris Strandcafé kommend, sieht man hier hinter den Dünen Masten von Segelschiffen. Segelschiffe an Land? Nein, das nicht, es ist nur der Yachthafen von St. Peter-Ording. Und der liegt an Land. Er beherbergt allerdings Strandsegler (und Katamarane) des Yachtclubs St. Peter-Ording YCSPO.

 

Die Strandüberfahrt, bei der man nun angekommen ist, liegt am Köhlbrand. Nein, nicht der in Hamburg mit der schönen Brücke, hier geht es um das gleichnamige Kurheim. Allerdings wurde die Einrichtung 1906 von dem Verein "Kinderspielplatz am Köhlbrand e.V." aus Hamburg gegründet (Auf der Seite der ehem. Umweltbehörde in Hamburg befindet sich ein Foto vom Köhlbrand-Strand aus dem Jahre 1902). Träger ist seit 1981 die Norddeutsche Gesellschaft für Diakonie e.V.

 

Zu Fuß oder mit dem Rad kann man nun am Yachthafen vorbei am Deich entlang oder über die Wege durch Kiefernwald und Dünengürtel nach St. Peter-Bad gelangen. Bei Kindern sehr beliebt ist der große Spielplatz "Ponderosa" am Strandweg (ungefähr dort, wo die Straße "Am Deich" abzweigt). Erwachsene finden hier im Wald den Hochseilgarten Takelage "TANAGA"

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 Stand: 21.04.2008   

© Silvia Nitsche-Martens 2003-2008